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Angesichts eines Rückgangs der Arbeitslosenzahl auf rund 99.400 Menschen im Monat Mai zeigt sich Arbeitsminister Reinhard Meyer mit der Monatsbilanz der Bundesagentur für Arbeit zufrieden: „Schleswig-Holstein ist neben dem Tourismus in seinen traditionell starken Branchen gut aufgestellt. Hier sind auf breiter Front neue Arbeitsplätze entstanden“, sagte Meyer heute, den 29.Mai 2013 in Kiel. Die ansteigende Beschäftigung sei ein positives Signal für die die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes im Land. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 6,7 Prozent. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger im Vergleich zum April 2013; im Vergleich zum Vorjahr blieb die Quote unverändert.

Der Minister verwies in dem Zusammenhang auch auf die heute vorgelegten Zahlen des Statistikamtes Nord: So hätten die 536 größten Industriebetriebe in Schleswig-Holstein in den ersten drei Monaten des Jahres rund acht Milliarden Euro umgesetzt und damit in etwa so viel wie im Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittlich positiv habe sich auch die Auslandsnachfrage mit einem Plus von fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Euro entwickelt.

Nach den Worten von Meyer mache sich die Zugkraft des Tourismus insbesondere in den Kreisen Nordfriesland und Ostholstein bemerkbar. Hier sank die Arbeitslosenquote um 9,5 Prozent (Nordfriesland) und 8,9 Prozent (Ostholstein). „Ursache dürfte vor allem das bereits seit April gut anlaufende Saisongeschäft an den Küsten Schleswig-Holsteins sein“, sagte der Minister. Aber auch in allen anderen Regionen des Landes gehe die Arbeitslosigkeit zurück.

Für Beschäftigungszuwächse haben im Vergleich zum Vorjahr (Vergleich März-Zahlen) insbesondere der Handel (+4.200), die wirtschaftlichen Dienstleistungen (+2.200), das verarbeitende Gewerbe (+1.500) und das Gesundheits- und Sozialwesen (+1.500) gesorgt. In diesen Bereichen sind innerhalb eines Jahres rund 9.400 Arbeitsplätze entstanden.

Mit Blick auf die in diesem Jahr fertig werdenden Auszubildenden appellierte Meyer an die Betriebe im Land, die jungen Leute nach Möglichkeit zu übernehmen und langfristig an die Unternehmen zu binden: „Das ist eine gute Investition in die Zukunft und der beste Schutz gegen Fachkräfte-Mangel“, so der Minister.