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Gesundheitsministerin Kristin Alheit hatte sowohl in einer Initiative im Rahmen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, als auch in einem persönlichen Schreiben an Bundesgesundheitsminister Gröhe notwendige weitere Schritte für eine Vereinfachung der Pflegedokumentation gefordert. Die positiven Ergebnisse eines durchgeführten Praxistests sollten vom Bundesgesundheitsministerium und den Beteiligten für konkrete Schritte hin zu einer vereinfachten Dokumentation genutzt werden.

In einer Antwort an Ministerin Alheit hat Bundesgesundheitsminister Gröhe jetzt weitere Schritte für mehr Entbürokratisierung angekündigt. Dazu betonte Alheit heute, den 14.4.2014: “Ich begrüße ausdrücklich, dass die Bundesregierung die Entbürokratisierung in der Pflege umsetzen will. Alle Beteiligten brauchen Verfahrenssicherheit, damit Qualitätssicherung und Zeitaufwand im richtigen Verhältnis stehen. Die Länder wollen ihren Teil dazu beitragen.” Bundesgesundheitsminister Gröhe verweist in seinem Antwortschreiben auf den wichtigen und unverzichtbaren Beitrag der unabhängigen Ombudsfrau zur Entbürokratisierung in der Pflege. Gröhe betont in dem Schreiben weiter, dass er es für wichtig halte, diese Arbeit fortzuführen.

Die Länder hatten die Fortführung des Projektes zur Entbürokratisierung gefordert und ihre Bereitschaft unterstrichen, bei der Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen. Schleswig-Holstein hatte sich an dem bundesweiten Praxistest in Pflegeeinrichtungen beteiligt. Die bisherigen Ergebnisse machen deutlich, dass die Grundstruktur des vorgeschlagenen Verfahrens die Dokumentation vereinfacht, Zeit spart und zudem den juristischen Anforderungen entspricht.