Das Buch des Sylter Immobilienmaklers Eric Weißmann Aber bitte mit Reet

Zur Vorbereitung des sechsstreifigen Ausbaus der A7 sind Untersuchungen der Fahrbahn und des Bodens erforderlich. Ab 14. Januar 2013 finden dafür zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und der Landesgrenze Schleswig-Holstein/Hamburg für die Dauer von circa sechs Wochen Baugrunduntersuchungen statt. Die genaue Dauer hängt von den Witterungsbedingungen ab.

Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, erfolgen jeweils zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr Sperrungen auf dem Seitenstreifen und zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr auf einzelnen Fahrstreifen. Darüber hinaus werden für Bauwerksuntersuchungen bei Tageslicht auch Sperrungen einzelner Fahrstreifen am Wochenende zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr notwendig.

Die Finanzierung des Vorhabens zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und dem Autobahndreieck Nordwest erfolgt über eine öffentliche-private Partnerschaft (ÖPP) im Rahmen eines so genannten Verfügbarkeitsmodells, bei dem Ausbau, Erhaltung und Betrieb der A7 von einem privaten Investor übernommen und finanziert werden. Als Gegenleistung erhält der Auftragnehmer eine leistungsabhängige Vergütung, je nach zeitlicher Verfügbarkeit der Strecke und Ausführungsqualität bei Erhalt und Betrieb. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit von rund 30 Jahren wird die Autobahn vom Auftragnehmer an die öffentliche Hand zurückgegeben. Das EU-weite Vergabeverfahren ist im Dezember 2011 gestartet, Ende Oktober 2012 wurden die Angebotsunterlagen an die Bieter verschickt. Die Vergabe ist für das erste Quartal 2014 und der Baubeginn für das zweite Quartal 2014 geplant. Als Bauzeit sind vier Jahre angesetzt.