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Vor dem Prüfungsausschuss beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein haben in diesem Jahr sechs Lebensmittelkontrolleure und -kontrolleurinnen ihre Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden. “Mit ihrem Fachwissen verstärken sie nun die Lebensmittelüberwachungsteams in den Kreisen und kreisfreien Städten”, sagte Staatssekretär Ulf Kämpfer heute, den 23. Dezember 2013.

Mit den sechs neuen Lebensmittelkontrolleuren arbeiten nun bei den Kreisen und kreisfreien Städten landesweit 62 Lebensmittelkontrolleure und -kontrolleurinnen. Sie müssen sich täglich mit einem breiten Warensortiment auseinandersetzen. Neben Lebensmitteln gehören dazu auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Tabakwaren oder etwa Tätowierfarben. Die Kontrolleure führen Überprüfungen vor Ort und Probennahmen durch. Sie treffen notwendige Maßnahmen und geben Hinweise, um Rechtsverletzungen auf dem Gebiet des Lebensmittelrechts zu unterbinden. Sie zeigen Straftaten an und verfolgen Ordnungswidrigkeiten. Darüber hinaus klären sie die Verbraucher über die Grundzüge des Lebensmittelrechts und über seinen Vollzug auf.

Um für die Fortbildung zum Lebensmittelkontrolleur zugelassen zu werden, muss entweder eine Ausbildung mit zusätzlicher Fortbildungsprüfung als Handwerksmeister oder staatlich geprüfter Techniker in einem Lebensmittelberuf abgeschlossen sein oder ein Diplom an einer Fachhochschule in einem entsprechenden Studiengang erworben werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die zweijährige Fortbildung bei einer Überwachungsbehörde, die auch sechs Monate Fachtheorie an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf sowie ein zweimonatiges Praktikum beim Landeslabor Schleswig-Holstein einschließt.