Coworking Dein Schreibtisch auf Sylt, Dünenwind Media Sylt

Westerland/Sylt. Am vorletzten Tag der internationalen Deutschen Meisterschaften im Rahmen des Volvo Surf Cup 2013 presented by Flens, war die Spannung im Teilnehmerfeld deutlich zu spüren. Seit zwei Tagen warteten die Windsurfer bereits darauf, endlich wieder aufs Wasser zu können. Die Vorhersage sah ganz vielversprechend aus und versprach gegen Mittag ausreichend Wind, um weitere Wettfahrten zu starten.

An den beiden Vortagen mussten die Windsurfer zwar an Land warten, dafür gab es aber spannende Wettbewerbe in der neuen Trendsportart Stand Up Paddling. Am Donnerstag startete ein Staffelwettbewerb für Dreierteams, während am Freitag ein Wettbewerb für die BIC SUP One Design Challenge durchgeführt wurde. Hier zeigte der Deutsche Wavemeister 2010, Klaas Voget (GER-4, Simmer, Fanatic), dass er nicht nur auf dem Windsurfboard zur Elite gehört, sondern auch mit dem Paddel eine starke Leistung zeigt.

Im Windsurfen führt seit dem ersten Veranstaltungstag der Vorjahresmeister Sebastian Kördel (GER-220, Lorch, Gaastra) vor dem Dänen Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Neil Pryde) und dem Slalom-Vizeweltmeister Vincent Langer (GER-122, Starboard, Severne). Bis auf den Führenden Kördel hofften natürlich alle Fahrer auf weitere Racings.

Leider erwies sich der Wind aber nicht als stabil genug. Zweimal schickte Regattaleiter Holger Lass die Fahrer aufs Wasser und startete jeweils eine Wettfahrt. Beim Start war der Wind stets über dem Limit von 7 Knoten (knapp drei Windstärken). Doch dann fielen leider große Teile des Fahrerfeldes aus dem Gleiten, so dass die Regattaleitung entschied, dass die Bedingungen nicht für offizielle Wettfahrten geeignet seien und brach die Wettfahrten ab.

Auch im weiteren Verlauf des Tages blieb der Wind unbeständig. Die Fahrer wurden so weiterhin zum Warten verdammt. Aber trotzdem zeigten sich im Materiallager ungewöhnliche Aktivitäten: Nachdem bisher ja nur die Fahrer in der Disziplin Racing gefordert wurden, bereiteten nun auch die Slalompiloten und die Waver ihr Material vor.

Grund hierfür ist die vielversprechende Vorhersage für den morgigen Finaltag. Ein Tiefdruckgebiet soll endlich den lange erwarteten Wind bringen. Bereits für den frühen Morgen verspricht die Vorhersage Wind aus südlichen Richtungen für die Disziplin Slalom. Im Laufe des Tages soll der Wind dann auf schräg auflandig drehen und immer weiter zunehmen. Am frühen Nachmittag könnten die Bedingungen dann sogar für die Disziplin Wave ausreichen.