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In den Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein waren Ende März 2012
insgesamt 1 143 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte inhaftiert, das
sind zwei Prozent weniger als im Vorjahr, so das Statistikamt Nord.

Von allen Häftlingen waren vier Prozent Frauen, 17 Prozent ausländische
Staatsangehörige und 68 Prozent Vorbestrafte.

Für 38 Prozent aller Insassinnen und Insassen betrug die Dauer der Haft
höchstens ein Jahr, und bei 20 Prozent waren es mehr als ein bis einschließlich
zwei Jahre. Lange Freiheitsstrafen von mehr als fünf bis einschließlich
15 Jahren verbüßten neun Prozent der Inhaftierten. Der Anteil
derjenigen mit einer lebenslangen Haftstrafe betrug drei Prozent (36 Personen).

Von allen Inhaftierten waren 24 Prozent wegen Diebstahls und Unterschlagung,
17 Prozent wegen Raubes und Erpressung sowie 13 Prozent
wegen Körperverletzung im Gefängnis. Bei zehn Prozent der Insassen war
die Haft auf Betrug bzw. Untreue und bei neun Prozent auf Betäubungsmitteldelikte
zurückzuführen. Wegen Sexualdelikten waren ebenfalls neun
Prozent (98 Personen), und aufgrund von Straftaten gegen das Leben
sieben Prozent (85 Personen) inhaftiert.