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Innenminister Andreas Breitner hat am Mittwoch, den 25. April 2013 in Kiel dem Landtag einen Bericht der Landesregierung zur Versorgung der Bürger mit Wohnraum vorgelegt. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass es in Schleswig-Holstein keine Wohnungsnot gibt. Der Anstieg der Mieten sei im Landesdurchschnitt in den letzten Jahren deutlich hinter der Inflationsrate geblieben, heißt es in dem Bericht weiter. In vielen Landesteilen könnten die notwendigen Investitionen in barrierefreies und energieeffizientes Wohnen jedoch nicht durch Mieten finanziert werden. Anders die Situation in den Ballungszentren: Hier komme es durch vermehrte Zuwanderung und Wohnungsnachfrage zu einer Steigerung der Baukosten und damit der Mieten. Das gelte vor allem im Hamburger Rand, in Kiel und Lübeck sowie auf Sylt.

Breitner bekräftige, den wohnungspolitischen Kurs der Landesregierung fortzusetzen. Die „Offensive für bezahlbares Wohnen“ und neue Förderbestimmungen sind nach Ansicht des Ministers die richtigen Lösungen für regional unterschiedliche Probleme. „Wir brauchen vor allem ein investitionsfreundliches Klima“, sagte Breitner. Die Wohnraumförderung des Landes schaffe Impulse für gute wirtschaftliche Bedingungen und angemessene Renditen. Unternehmen erhielten damit Anreize, bezahlbare Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung zu bauen. Die Landesregierung unterstütze mit ihren Fördermöglichkeiten besonders Traditionsgenossenschaften und Genossenschaftsneugründungen.

Die Städte haben nach Aussage des Ministers eine Schlüsselrolle in der Wohnraumförderung. Sie unterlägen bei der Ausweisung von Bauland keinen quantitativen Beschränkungen. Breitner appellierte an die Städte, ein ausreichendes Angebot an Bauland zu schaffen.