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Hamburg/Sylt. Die länderübergreifende Kooperation beim IT-Dienstleister Dataport ist nach Auffassung von Ministerpräsident Torsten Albig ein besonders gelungenes Beispiel für die norddeutsche Zusammenarbeit. „Dataport war bei seiner Gründung vor zehn Jahren die richtige Antwort für Schleswig-Holstein und Hamburg, um den öffentlichen Dienst nicht vom rasanten IT-Fortschritt abzuhängen. Der Dienstleister macht inzwischen erfolgreiche und gute Arbeit für alle fünf norddeutschen Länder“, sagte Albig zur Feier zum zehnjährigen Bestehen von Dataport in Hamburg. Das gute Beispiel spreche sich auch außerhalb des Nordens herum: Inzwischen ist Sachsen-Anhalt als vollwertiger Träger des IT-Dienstleisters hinzugekommen.

Diese Zusammenarbeit sei allerdings kein Selbstzweck, so Albig weiter. Wer kooperiere, könne mit Synergien rechnen. Der öffentliche Dienst stehe mit knappen Kassen, dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel vor großen Herausforderungen. Auch die Ansprüche des Bürgers gegenüber seiner Verwaltung seien gestiegen: „Wir setzen auf IT-Lösungen, um die Verwaltung moderner zu machen. Nur wenn wir auf der Höhe der Zeit sind, bleiben wir ein attraktiver Arbeitgeber und können im Wettbewerb um den Nachwuchs mithalten. Verwaltung darf die digitale Zukunft nicht verschlafen“, sagte der Ministerpräsident.

Wichtig sei auch, dass sich die Bürgerinnen und Bürger darauf verlassen könnten, dass ihre Daten geschützt bleiben. „Daher bin ich froh, dass wir unsere IT-Dienste öffentlich-rechtlich organisiert haben. Gerade die öffentliche Verwaltung muss einen hohen Anspruch an Sicherheit und Verlässlichkeit haben“, so Albig.