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Die schleswig-holsteinische Bildungs- und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Waltraud ‚Wara‘ Wende zeigte sich heute, den 12. April 2013, sehr zufrieden mit den auf der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) getroffenen Verabredungen: „Ich freue mich, dass der Bund eine Qualitätsoffensive in der Lehrerbildung mit 500 Millionen Euro unterstützt. Das zeigt uns, dass wir in Schleswig-Holstein gemeinsam mit den Universitäten in Kiel und in Flensburg auf dem richtigen Weg sind und es ist eine gute Motivation für die zukünftige Arbeit.“

Mit den zusätzlichen Bundesmitteln würden genau die Punkte gefördert, die auch bei der schleswig-holsteinischen Reform der Lehrerbildung im Fokus stünden: ein höherer Praxis-Anteil, eine verbesserte Ausbildung der Lehrkräfte im Bereich Heterogenität und Inklusion sowie eine bessere Beratung und Betreuung der Studierenden. Besonders erfreulich ist es nach Ansicht von Wende, dass die Universitäten Kiel und Flensburg bereits auf der gestrigen Sondersitzung des Bildungsausschusses angekündigt hatten, einen gemeinsamen Antrag zu stellen, um Projektmittel aus dieser Qualitätsoffensive zu erhalten. „Das ist ein wichtiges Signal, dass beide Hochschulen an einem Strang ziehen, wenn es um die Verbesserung der Lehrerbildung geht“, betonte die Ministerin.

Ministerin Wende begrüßte ebenso die Zusage des Bundes, die Mittel für den Hochschulpakt II um 2,2 Milliarden Euro zu erhöhen. „Das gibt den Universitäten mit Blick auf die steigenden Studierendenzahlen mehr Planungssicherheit“, sagte Wende. Positiv bewertete die Ministerin, dass das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) überarbeitet werden soll. Es sei richtig, das Gesetz der geänderten Lebenswelt von Studierenden anzupassen.

Darüber hinaus hatte sich die GWK darauf geeinigt, dass die Quote der Studierenden, die einen Teil ihres Studiums im Ausland verbringen, erhöht werden solle. „Wir wollen eine Klima schaffen, dass die jungen Menschen dazu bringt, ins Ausland zu gehen, denn das bereichert sie für ihr gesamtes Leben“, sagte Wende.